Lungenheilkunde (Pneumologie)

Als Facharzt für Lungenheilkunde bin ich in dem Bereich der Diagnostik und Therapie sämtlicher Lungenerkrankungen spezialisiert. Für die Versorgung meiner Patienten stehen mir in meiner Praxis modernste Untersuchungsgeräte zur Verfügung, die in vielen Fällen eine rasche Diagnostik ermöglichen und somit die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Therapie bieten. Bitte beachten Sie hierbei, dass ich keine Kassenzulassung für die fachärztliche Versorgung im Bereich der Pneumologie habe, sodass ich entsprechende Leistungen nur über die Privatpraxis für Pneumologie erbringen darf. Privat versicherte Patienten bekommen entsprechende Rechnungen von Ihren Kassen erstattet. Gesetzlich versicherte Patienten werden von mir an die zuständigen Fachärzte überwiesen. Sollen die Leistungen auf eigenen Wunsch dennoch in meiner Praxis erbracht werden, so müssen die Kosten hierfür als Selbstzahlerleistung selbst getragen werden. 

Spirometrie

Basisdiagnostik zur Beurteilung der Lungenfunktion mit Detektion diverser Parameter wie Vitalkapazität, Atemfluss u.a. Durch diese einfache Untersuchung werden erste Erkenntnisse gewonnen, die häufig eine Diagnose wie z.B. eine COPD eingrenzen können.

Bronchospasmolysetest

Bei dieser Untersuchung inhaliert der Patient ein bronchienerweiterndes Medikament, um in der Folgemessung einen direkten Vergleich dokumentieren zu können - wichtig z.B. in der Differenzierung eines Asthma von einer COPD

Bodyplethysmographie*

Viele atemphysiologische Größen, die mit der Basisdiagnostik nicht dargestelt werden können, werden hiermit erfasst: Atemwegswiderstand, Residualvolumen, totale Lungenkapazität etc. Mit dieser Untersuchung gelingt für viele Erkrankungen eine definitive Diagnose - oder auch ein Ausschluss -, sodass diese Untersuchung häufig unumgänglich ist.

Diffusionsmessung*

Die Bestimmung der Diffusionskapazität lässt Aussagen über den Sauerstoffaustausch in der Lunge zu. Als Diffusion bezeichnet man den Vorgang, bei der zum Beispiel Sauerstoff aus der Lunge über die Lungenbläschen ins Blut und dann in die roten Blutkörperchen (Erythrozyten) übertritt, die den Sauerstoff im Körper transportieren. Bei der Messung der Diffusionskapazität wird die Fähigkeit der Lunge zur Aufnahme von Sauerstoff aus der Luft untersucht, was abhängig ist von der jeweils diffusionswirksamen Oberfläche der Lungenbläschen (Alveolen) und Gefäße (Kapillaren).

FeNO-Messung*

Diese moderne und absolut unkomplizierte Untersuchung bestimmt die Konzentration von Stickstoffmonoxid ("Fraktioniert exhaliertes Stickstoffmonoxid - FeNO") in der Ausatemluft, welches von Epithelzellen der Bronchialschleimhaut produziert wird. Bei entzündlichen Prozessen, wie z.B. dem allergischen Asthma bronchiale, ist die Konzentration des Stickstoffmonoxid deutlich erhöht. Somit leistet diese Untersuchung einen wertvollen Beitrag insbesondere bei der Diagnosestellung und darüberhinaus zur Überwachung einer bestehenden inhalativen Kortisontherapie. Hierdurch ist es möglich, die benötigte Dosis für eine optimale Asthma-Kontrolle sehr genau zu bestimmen und auch eine "Übertherapie" zu vermeiden. Die Untersuchung ist mittlerweile international anerkannt und hat ganz aktuell auch Einzug in die deutsche Asthma-Leitlinie gehalten.

Thorax-Sonographie

Für bestimmte Fragestellungen eignet sich der Ultraschall um eine weitere Eingrenzung der Diagnose zu ermöglichen. Insbesondere in der Detektion von Ergüssen der Pleura (Lungenfell) ist der Ultraschall sogar dem Lungen-Röntgen überlegen.

Kardiorespiratorische Polygraphie (Schlafapnoe-Screening)

Leiden Sie unter Tagesmüdigkeit? Durchschlafstörungen bzw. unruhigem Schlaf? Schnarchen? Konzentrationsstörungen? Mundtrockenheit beim Erwachen? Es gibt noch viele weitere Symptome, die auf ein Schlaf-Apnoe-Syndrom zurückzuführen sein könnten. Hierbei handelt es sich um ein Erkrankungsbild, bei dem es während des Schlafs zu periodischen Atemstillständen (Apnoen) bzw. Minderbelüftungen der Lunge (Hypoventilation) kommt. Durch die hieraus resultierende Störung der Sauerstoffversorgung kommt es zu einer Alarmreaktion des Körpers mit Aufweckreaktion und allgemeinem Stress, sodass ein gesunder, erholsamer Schlaf nicht mehr gegeben ist. Bei dem sog. "obstruktivem Schlafapnoe-Syndrom" (kurz: "OSAS") handelt es sich um die häufigste Form der Schlafapnoe: Hierbei kommt es durch eine Erschlaffung der Rachenmuskulatur zu einer Verlegung der oberen Atemwege, was wiederum die o.a. Apnoe bzw. Hypoventilation mit den bereits aufgeführten Symptomen bedingt. Darüberhinaus steigt bei einem unbehandeltem OSAS die Gefahr für die Entwicklung schwerwiegender Folgerkrankungen wie z.B. Bluthochdruck, Herzinfarkt, Schlaganfall, Diabetes etc.
Wir bieten Ihnen bei entsprechender Symptomatik die Möglichkeit einer raschen und einfachen Diagnostik: Sie bekommen ein entsprechendes Gerät ausgehändigt, welches Sie sich nachts zu Hause einfach anlegen und uns morgens zur Auswertung dann wieder zurückbringen. Sollte sich ein auffälliger Befund darstellen, wäre der nächste Schritt die Empfehlung zur Vorstellung in einem Schlaflabor zur Einleitung einer entsprechenden Therapie (meist "CPAP-Therapie").

* Diese Leistungen sind Bestandteil der Privatpraxis für Pneumologie und  können für gesetzlich vericherte Patienten nur als Individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) angeboten werden. Sie erhalten eine detaillierte Rechnung nach der GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte).